Meine ersten 100 Tage Sven Langelahn

Nach einigen Praktika wusste ich, dass ich meine Karriere im Corporate Finance Bereich starten wollte, nach meinem Vorstellungsgespräch bei goetzpartners wusste ich auch wo. Die Kolleginnen & Kollegen, die Aussicht auf vielseitige, auch internationale Projekte und die Möglichkeit schnell Verantwortung zu übernehmen – so hatte ich mir meinen Einstieg vorgestellt.  Als ich ein Angebot zum Einstieg bekam, musste ich nicht lange überlegen und habe direkt zugesagt. Nach meinem Masterabschluss in Barcelona und einer vierwöchigen Reise durch Vietnam ging es dann auch schon los.

WOCHE 1

An meinem ersten Tag werde ich durch einige bekannte Gesichter aus den Vorstellungsgesprächen, aber natürlich auch durch viele neue Kollegen begrüßt. Ein weiterer Neueinsteiger für den Bereich Corporate Finance ist auch dabei, mit dem ich auf Office Tour gehe. Von unserem Büro im 10. Stock des Taunusturms haben wir einen super Blick über ganz Frankfurt. Am Ende der ersten Woche geht es für uns Neustarter gleich nach München zum zweitägigen Introduction Day Training. Hier erfahren wir alles Wichtige über goetzpartners, lernen Prozesse und Tools kennen und nehmen an den ersten M&A-relevanten Trainings in PowerPoint und Excel teil.

WOCHE 2

Das erste kleine „eigene“ Projekt lässt nicht lange auf sich warten. Für ein Meeting zwischen dem CEO eines Automobilunternehmens aus dem Bereich Sensortechnik und einem unserer Managing Directors erstelle ich das Diskussionspapier – neben einer detaillierten Markt- und Wettbewerbsanalyse bereite ich auch die Bewertungsunterlagen vor. Mit einem Kollegen, der schon länger dabei ist, kann ich mich jederzeit dazu austauschen und mir Tipps holen. Mein Chef findet die Unterlage richtig gut und berichtet mir im Anschluss von seinem erfolgreichen Meeting mit dem Kunden.

WOCHE 3

Am Dienstag sitze ich wieder im Flieger Richtung München, da das nächste Training auf dem Programm steht. Das Thema dieses Mal: „Holding a Presentation“, eine super Mischung aus Theorie und Praxis. Wir lernen die wichtigsten Regeln für eine perfekte M&A-Präsentation und wenden diese sogleich an Fallbeispielen, die gefilmt werden, an. Direkt im Anschluss gibt es ausführliches Feedback von unserer Trainerin, welches für zukünftige Vorträge sehr hilfreich ist.
Zurück in Frankfurt nehmen mich die Kollegen am Freitag mit zum Business Breakfast, wo unsere Seniors neue Projekte, interne Initiativen und neue Mitarbeiter vorstellen – beim anschließenden Frühstück kann man sich in entspannter Atmosphäre weiter austauschen.

WOCHE 5

Mein erstes großes Projekt geht los – und gleich ein internationales Sell-Side Projekt mit zwei Kollegen aus dem Münchner Büro. Die ersten Tage gilt es, viele Informationen aufzubereiten, um das Projekt aufzusetzen und alle auf einen Stand zu bringen. Schnell bin ich auch relativ viel unterwegs und nehme am Kick-Off Meeting mit Site Visit, der Management Präsentation und Expertenbefragungen beim Kunden vor Ort teil. Solche Cross-Border Projekte mit Beteiligten aus vielen Ländern sind immer sehr spannend und ich lerne in dem sechs Monate andauernden Verkaufsprozess jeden Tag etwas Neues. 

WOCHE 8-9

Anfang der Woche kommt der Anruf vom Staffing-Verantwortlichen – ein Pitch für ein Unternehmen im IT-Service Sektor steht an. Das bedeutet intensive Arbeit und lange Nächte, um die knappe Deadline einzuhalten. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung gut, es wird viel gelacht und die gemeinsamen Abendessen schweißen das Team zusammen. Wir freuen uns, als aus dem Pitch tatsächlich ein Projekt wird – der Einsatz hat sich also mehr als gelohnt!
Ein paar Tage nach der Pitchabgabe findet ein Get-Together aller jungen M&A Kollegen statt, zu dem ich auch eingeladen bin – eine super Gelegenheit sich besser kennenzulernen und auszutauschen.

WOCHE 10

Ein weiteres Projekt bahnt sich an. Dieses Mal bin ich bei einem „bilateralen“ Buy-Side Mandat für einen Schweizer Private Equity Fund dabei. Meine Aufgabe ist es einen detaillierten Businessplan zu erstellen und zudem die Diskussionsunterlage für den Termin mit dem Kunden vorzubereiten. Unsere Analysen helfen dabei das Unternehmen richtig zu beurteilen, die Wachstumsannahmen aus dem Businessplan zu hinterfragen und am Ende ein faires Angebot abzugeben. Auch wenn das Projekt am Ende nicht abgeschlossen wurde, konnte ich eine vollumfängliche Due Diligence begleiten und hier insbesondere die Relevanz und Detailtreue solcher Analysen für die Zukunft mitnehmen.

WOCHE 13

Das Jahr neigt sich dem Ende und wir treffen uns zum All-Hands-Meeting und zur großen internationalen Weihnachtsfeier in München. Es wird ein rauschendes Fest, bei dem ich wieder viele neue Kollegen, auch aus den anderen Büros, kennenlerne.

WOCHE 14

Die erste Hälfte der Probezeit ist geschafft und das Feedback steht an. Erwartungen und Ziele werden besprochen und die restlichen drei Monate geplant. Ich bin gespannt auf die kommenden Projekte und freue mich auf neue Herausforderungen bei goetzpartners.